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Zdenka Becker feat. Gebrüder Moped

Ein fesches Dirndl
Szenische Lesung nach dem gleichnamigen Roman von Zdenka Becker, Gmeiner Verlag, 2019

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Du meine Güte, ein Dirndl! Ist Zdenka Becker der Trachtenromantik verfallen, die Gebrüder Moped dem Alpen-Rock? Fehlanzeige.

Humorvoll, spannend und berührend erzählt Zdenka Becker in ihrem autobiografisch gefärbten Roman die Geschichte der Migrantin Bea. Vom ahnungslosen Ankommen, der ersten Prise neue Heimat und jenen vierzig Jahren, die es braucht, bis Bea sich als Österreicherin fühlt.

Gefällt es Ihnen bei uns? Zdenka Becker, 1975 selbst aus der CSSR nach Österreich gekommen, ist preisgekrönte Schriftstellerin, Dramatikerin und Übersetzerin. Sie gibt Antwort. Nachwievor.

Die Nachbarn heißen Bea in einer Mundart willkommen, die im ersten Moment nur entfernt an die deutsche Sprache erinnert. Zu Ostern essen sie Lamperln, dazwischen bewegen sie sich owi, umi oder aufi. Gibt’s das bitte auch in OmU, Original mit deutschen Untertiteln?

Gemeinsam mit dem Satire-Duo Gebrüder Moped, der „zeitgenössischen Variante von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn“ (Der Standard), setzt Becker ihren Roman nun in Szene. Als autochthones Gegenüber in unzählige Rollen, besingen, bebildern und bekräftigen sie den humorvollen Faden einer langen Reise vom Grenzbalken bis hin zum Dirndl.

http://www.zdenkabecker.at
http://www.gebruedermoped.com

Pressefoto:
Fotos: Ch. Wagner, A. Einzinger, Grafik: Gebrüder Moped


Info zum Buch:
Zdenka Becker
Ein fesches Dirndl
279 Seiten, Gebunden, Deutsch
Verlag: Gmeiner
ISBN-10: 3839223636
ISBN-13: 9783839223635
VÖ: 13.02.2019

Gemma Kärnten, oida

Do, 07.03.19
Klagenfurt / Buchhandlung Heyn

„Heute gehört uns Österreich und morgen die ganze Scheibe“
Lesung Lieder Leinwand
19:00 Uhr / VVK (15,-) ebendort oder Reservierung unter 0463-54249 oder buch@heyn.at.



Fr, 08.03.19
Villach / Kulturhofkeller

Kabarett Koalition mit Aida Loos, Hosea Ratschiller und Gebrüder Moped
19:00 Uhr / Tickets reservieren hier

Kritik in der Tiroler Tageszeitung

„Die ins Abseitige gedrehten Polter-Persiflagen der Moped-Brüder funktionieren. Als Buch. Und als Bühnenshow. Das Lachen befreit hier nicht, es kompensiert den Schauder des Aha-Moments: Wenn sich ein Land im behaupteten Bedrohungszustand zu wohl fühlt, wird’s hochnotkomisch.“

Hier geht’s zur ganzen Kritik.