Burka-Pflicht für Mopeds

 

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Zukunft oder Knoblauchpudding

Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 01.05.17 gegen First Vienna FC 1894

Heute kommt die Vienna. Willkommen! Wir Mopeds spielen gerade selbst eine Reihe von Auswärtspartien. Das ist gut. Das ist aber auch grausam. Denn dementsprechend ist unsere Beziehung zum Sportklub momentan zwar immer noch sehr tief, aber: platonisch.

Nun haben platonische Beziehungen unter Humanoiden ja durchaus ihre Vorteile. Du kannst dich vor jedem Date sorglos mit Knoblauchpudding vollstopfen. Du ersparst dir, zum Ausgehen extra frische Osterhöschen anziehen zu müssen. Führt der Verlauf des Abends zur Diagnose “Too drunk to fuck”, darf das durchaus als befriedigender Höhepunkt in der Beziehung verbucht werden. Man ist einander trotzdem nie untreu. Und niemand muss sich fragen, ob das Übernehmen der gesamten Rechnung auch angebracht ist, oder nur teuer.

Völlig anders verhält es sich bei der biologisch wertvollen Beziehung Mensch-Sportklub. Paradoxer Weise ist die Liebe des Menschen zum Sportklub so groß und innig, dass Ersterer den Zweiten loswerden möchte.
“Nach l, n, r – das merke ja – kommt nie tz und nie ck.” Und der Sportklub hat bekanntlich das größte ck-Problem unserer Republik. Der Mensch will den Sportklub loswerden, um wieder mit der alten Liebe Sportclub zusammenkommen zu können. Für diese Wiederverheiratung von Geschiedenen braucht’s aber eine ordentliche Mitgift: Wir kaufen ein C.

Ein so ein C gibt’s aber nicht billig. In keiner Hinsicht. Schließlich geht’s da um keine platonische Beziehung, sondern aufs und ums Ganze. Deshalb steht auch glasklar fest, wer die Rechnung übernimmt: Der Mensch in der Beziehung.

Schenken wir uns eine Zukunft mit weiteren Dörbys of Love. Denn Liebe ist käuflich. Die des WSC sogar mit Geld. Her mit der Marie für die Spendenboxen. Auch wir unterstützen die Aktion:
Wir versprechen jedem Spendenden hoch und heilig, dass er oder sie KEIN von uns signiertes Sportclubleiberl kriegt.
#onewienersportclub

Die gleiche Übung geht übrigens auch in blaugelb babyleicht.

Come on, Sportklub!

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Zahnzuckerl und Pasta Asciutta

Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 21.04.17 gegen Ritzing

Heute kommt Ritzing. Willkommen! Wir Mopeds sind so alt, dass wir in einer Zeit Kinder waren, als der Sportclub noch in der 1. Liga spielte. Aber war früher wirklich alles besser? Nein! Allerorten hieß es damals noch: „Seids froh, dass das habts, weil wir haben ja nicht die Möglichkeit dazu gehabt!”

Wir haben das alles ja aber gar nicht gewollt: Jeden Vormittag ein Zahnzuckerl. Oder jedes Jahr am Weltspartag ein Dracula-Gebiss aus Plastik in der Länderbank. Überfluss hieß das.

Um sich diesen Überfluss leisten zu können, waren unsere Mamas auch die ersten, die arbeiten gegangen sind. Früher strikte Trennung: Papa geht arbeiten (oder wahlweise in Krieg), Mama macht Haushalt und Kinder. Bei uns: Gleichberechtigung! Mama geht auch arbeiten plus  Haushalt, plus  Kinder. Weil die Papas wollten den Mamas ihre angestammten Rechte nicht streitig machen.

Nun hatten die Mamas aber keine Zeit mehr zum Kochen. Also gab es damals die ersten Fertiglebensmittel. Besser: “fertige Konservierungsmittel in chemischen Verbindungen mit lebensmittelähnlichem Hintergrund”. Eine neue Kulturtechnik war zu erlernen: Die geschmackliche Unterscheidung zwischen Produkt und Verpackung. Denn grundsätzlich hat das alles gleich geschmeckt und oft war das Cellophan besser als der Strudelteig selbst, denn das hat nicht so sehr nach Konservierungsmittel geschmeckt.

Kinder heute müssen extrem viel wissen: Was gibt’s heute, morgen, mittags, früh … zu essen? Bei uns: Immer das Selbe in jeweils anderem Aggregatszustand.

So auch in den Großküchen. Wenn wir zu Mittag in den Hort gekommen sind, mussten wir nicht erst nachschauen, was es zu essen gibt. Wir haben uns das Flascherl Maggi-Suppenwürze genommen, die Hälfte über den Teller geschüttet und dann war’s genießbar. Egal, ob das eine Pasta Asciutta oder ein Kaiserschmarrn war.

Wir wollten Ihnen aber keinen Gusto auf Inzersdorfer machen, sondern auf Dornbacher.

Come on, Sportklub!

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Die Wahrheit ist eine Tochter des Sportklub

Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 31.03.17 gegen Stadlau

Heute kommt Stadlau. Willkommen! Frei nach Bruno Pezzey und Prodixan wird das heute ein schweres Spiel. Denn Stadlau ist mit 29 Punkten Vierter der Tabelle, der Sportklub mit 17 Zwölfter. Das ist Fakt. Wer kann sich aber heute im postfaktischen Zeitalter darauf noch verlassen? Fake News, Alternative News, … was heißt das überhaupt.

Schon im Privaten tut man sich mit der Wahrheitsfindung schwer. Gut, wenn du in der Früh noch völlig verträumt aufstehst und mit voller Wucht auf einen Lego Einser-Stein deiner Tochter trittst, dann sind das harte Fakten. Wenn der kleine Mensch aber postwendend vorbrescht und bahauptet, dass das die Schuld der Schwester gewesen wäre, weil die nicht aufgeräumt hätte, dann bist du mitten im privaten postfaktischen Zeitalter gelandet. Wenn sie dann noch einen draufsetzt und unaufgefordert verspricht, ab jetzt immer zuerst das alte Spiel wegzuräumen, bevor sie ein neues beginnt: Fake News! Leider. Geht’s dann noch ans Essen und die Tochter sagt: “Gelt, wir sind beide vegan – nur du mit Kuhmilch und ich mit Würsterln!”, dann ist das ein klarer Fall von Alternative News.

Im Prinzip also babyleicht, aber woher weiß man denn heute, ob man sich auf Informationen überhaupt verlassen kann. Man muss kein Verschwörungstheoretiker sein, um an eingem zu Zweifeln. Deshalb halten wir uns ganz an Friedrich Torberg, wenn er sagte: “Ich glaube jedem, der die Wahrheit sucht. Ich glaube niemandem, der die Wahrheit gefunden hat.” Aber nicht einmal darauf kann man sich verlassen! Denn der Satz stammt nicht von Torberg, sondern von Kurt Tucholsky.

Unsere Prognose für das heutige Spiel ist genau deshalb denkbar leicht.
Verliert der Sportklub: Fake News!
Spielen wir unentschieden, berichten wir trotzdem von einem Sieg: Alternative News.
Gewinnt der Sportklub allerdings, haben wir sie gefunden, die Wahrheit.

Come on, Sportklub!

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Kabarett Koalition mit David Scheid und Thomas Malirsch

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Kabarett Koalition mit Lydia Prenner-Kasper und Berni Wagner

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Parole! Ein politischer Aschermittwoch im Kabarett 2017

Done. Unser dritter politischer Aschermittwoch im Kabarett zu Gunsten der Zweiten Gruft der Caritas Wien.  Vielen Dank an unsere großartigen Bühnengäste Barbara Blaha, Livia Klingl, Stefanie Sargnagel, Birgit Denk, Julia Herr, Klaus Oppitz, Maximilian Zirkowitsch und Hosea Ratschiller.

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Make Sportklub great again

Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 03.03.17 gegen Ebreichsdorf

Heute kommt Ebreichsdorf. Willkommen! Und heute ist der 3.3. Gleich zwei Primzahlen nacheinander. Und Primzahlen galten schon immer als Unglückszahlen. Man lässt lieber Fünfe gerade sein, wir kennen die böse Sieben und freilich war es die 13. Fee, die als beleidigte Leberwurscht Dornröschen über den Jordan schicken wollte.

Jetzt ist heute nicht nur der 3.3., sondern gar der 3.3.17. Das sind sogar 3 (Primzahl!) Primzahlen. Zählt man 3 und 3 und 17 nun zusammen, ergibt das 23 – richtig, Primzahl! Und die Quersumme von 23? 5 – nächste Unglücksprimzahl (Jesus hatte zum Beispiel 5 Wundmale!). Diese Zahlen – total losers!

Und unser Sportklub? Hat momentan eine Tordifferenz von minus 5! Und zwar mit 12 geschossenen und 17 erhaltenen Toren. Summe: 29 – Primzahl! Dass die Heimat des Sportklub der Wiener Bezirk Nummer 17 (Primzahl, nona) ist und wir mit der Bim Nummer 43 (ehschowissen) alle 2 (Primzahl!) Wochen zur Freitagsmesse pilgern, lässt wohl auch die letzten Zweifler verstummen. So sad!

Ebreichsdorf hingegen? Zur Info: Postleitzahl 2442. Keine Spur von Primzahl. 15 Spiele, 25 Punkte, 8 Siege, 1 Unentschieden, 6 Niederlagen, 4. Platz. Keine einzige Unglücksprimzahl spuckt dem ASK in die Suppe der Saison. It’s true!

Behauptet denn jemand wirklich, Ebreichsdorf hätte bislang die cleverere Saison gespielt und mehr Tore geschossen? Fake news!

We are here to tell You the truth: Das Ebreichsdorfer Establishment profitiert doch ausschließlich vom unkontrollierten Zuzug von illegalen Punkten!

Wir werden heute bei jedem Ebreichsdorfer Freistoß eine Mauer bauen! Und wer wird dafür bezahlen? Ebreichsdorf!

Wir können heute postfaktisch gar nicht verlieren! Make Hernals great again!

Come on, Sportklub!

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Parole! Ein politischer Aschermittwoch im Kabarett

Die Gebrüder Moped laden zu „Parole! ein politischer Aschermittwoch im Kabarett“ mit Gastbeiträgen von:

  • Barbara Blaha
  • Birgit Denk
  • Julia Herr
  • Livia Klingl
  • Klaus Oppitz
  • Hosea Ratschiller
  • Stefanie Sargnagel
  • Maximilian Zirkowitsch

PAROLE! Endlich in Wien angekommen: der politische Aschermittwoch im Kabarett. Die Gebrüder Moped bitten heuer zum dritten Mal zur Koalitionsverhandlung neuen Stils. Ein Kabarettabend, der vor der Wahl verspricht, was sich bis zur Wahl nicht ausgehen wird. Der Reinerlös geht zur Gänze an die “Zweite Gruft” der Caritas Wien.

Mittwoch, 01.03.2017
Kulisse
Rosensteingasse 30, 1170 Wien
€ 22, Beginn: 20:00
Kurzfristige Änderungen des Programms möglich

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Foto: Lisa-Maria Trauer

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Wir sind Expertenregierung

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