Steigbügelhalter gesucht

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ÖVP Obmann für Dummies

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Netto leben Männer im Schnitt nur 20 Jahre

Das Shirt gibt’s hier. Bis 26.05.2017 gehen von jedem verkauften Shirt 4,- Euro ans Frauenvolksbegehren.

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Das ÖVP-Manifest

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3 Gründe, warum wir das Frauenvolksbegehren unterstützen

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Die ÖVP hat uns immer gewarnt

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Und wenn Rot-Grün kommt?

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Burka-Pflicht für Mopeds

 

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Zukunft oder Knoblauchpudding

Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 01.05.17 gegen First Vienna FC 1894

Heute kommt die Vienna. Willkommen! Wir Mopeds spielen gerade selbst eine Reihe von Auswärtspartien. Das ist gut. Das ist aber auch grausam. Denn dementsprechend ist unsere Beziehung zum Sportklub momentan zwar immer noch sehr tief, aber: platonisch.

Nun haben platonische Beziehungen unter Humanoiden ja durchaus ihre Vorteile. Du kannst dich vor jedem Date sorglos mit Knoblauchpudding vollstopfen. Du ersparst dir, zum Ausgehen extra frische Osterhöschen anziehen zu müssen. Führt der Verlauf des Abends zur Diagnose “Too drunk to fuck”, darf das durchaus als befriedigender Höhepunkt in der Beziehung verbucht werden. Man ist einander trotzdem nie untreu. Und niemand muss sich fragen, ob das Übernehmen der gesamten Rechnung auch angebracht ist, oder nur teuer.

Völlig anders verhält es sich bei der biologisch wertvollen Beziehung Mensch-Sportklub. Paradoxer Weise ist die Liebe des Menschen zum Sportklub so groß und innig, dass Ersterer den Zweiten loswerden möchte.
“Nach l, n, r – das merke ja – kommt nie tz und nie ck.” Und der Sportklub hat bekanntlich das größte ck-Problem unserer Republik. Der Mensch will den Sportklub loswerden, um wieder mit der alten Liebe Sportclub zusammenkommen zu können. Für diese Wiederverheiratung von Geschiedenen braucht’s aber eine ordentliche Mitgift: Wir kaufen ein C.

Ein so ein C gibt’s aber nicht billig. In keiner Hinsicht. Schließlich geht’s da um keine platonische Beziehung, sondern aufs und ums Ganze. Deshalb steht auch glasklar fest, wer die Rechnung übernimmt: Der Mensch in der Beziehung.

Schenken wir uns eine Zukunft mit weiteren Dörbys of Love. Denn Liebe ist käuflich. Die des WSC sogar mit Geld. Her mit der Marie für die Spendenboxen. Auch wir unterstützen die Aktion:
Wir versprechen jedem Spendenden hoch und heilig, dass er oder sie KEIN von uns signiertes Sportclubleiberl kriegt.
#onewienersportclub

Die gleiche Übung geht übrigens auch in blaugelb babyleicht.

Come on, Sportklub!

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Zahnzuckerl und Pasta Asciutta

Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 21.04.17 gegen Ritzing

Heute kommt Ritzing. Willkommen! Wir Mopeds sind so alt, dass wir in einer Zeit Kinder waren, als der Sportclub noch in der 1. Liga spielte. Aber war früher wirklich alles besser? Nein! Allerorten hieß es damals noch: „Seids froh, dass das habts, weil wir haben ja nicht die Möglichkeit dazu gehabt!”

Wir haben das alles ja aber gar nicht gewollt: Jeden Vormittag ein Zahnzuckerl. Oder jedes Jahr am Weltspartag ein Dracula-Gebiss aus Plastik in der Länderbank. Überfluss hieß das.

Um sich diesen Überfluss leisten zu können, waren unsere Mamas auch die ersten, die arbeiten gegangen sind. Früher strikte Trennung: Papa geht arbeiten (oder wahlweise in Krieg), Mama macht Haushalt und Kinder. Bei uns: Gleichberechtigung! Mama geht auch arbeiten plus  Haushalt, plus  Kinder. Weil die Papas wollten den Mamas ihre angestammten Rechte nicht streitig machen.

Nun hatten die Mamas aber keine Zeit mehr zum Kochen. Also gab es damals die ersten Fertiglebensmittel. Besser: “fertige Konservierungsmittel in chemischen Verbindungen mit lebensmittelähnlichem Hintergrund”. Eine neue Kulturtechnik war zu erlernen: Die geschmackliche Unterscheidung zwischen Produkt und Verpackung. Denn grundsätzlich hat das alles gleich geschmeckt und oft war das Cellophan besser als der Strudelteig selbst, denn das hat nicht so sehr nach Konservierungsmittel geschmeckt.

Kinder heute müssen extrem viel wissen: Was gibt’s heute, morgen, mittags, früh … zu essen? Bei uns: Immer das Selbe in jeweils anderem Aggregatszustand.

So auch in den Großküchen. Wenn wir zu Mittag in den Hort gekommen sind, mussten wir nicht erst nachschauen, was es zu essen gibt. Wir haben uns das Flascherl Maggi-Suppenwürze genommen, die Hälfte über den Teller geschüttet und dann war’s genießbar. Egal, ob das eine Pasta Asciutta oder ein Kaiserschmarrn war.

Wir wollten Ihnen aber keinen Gusto auf Inzersdorfer machen, sondern auf Dornbacher.

Come on, Sportklub!

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