Pressestimmen zu Jausengegner

Ein Herz für Mopeds

Der Standard: Der Warentrennstab als Symbol
Thomas Trenkler, 17.01.2012, zum ganzen Artikel, Printausgabe

“Die Gebrüder Moped üben absurd Gesellschaftskritik, sie reanimieren die klassische Doppelconférence und können ihr sogar neue Facetten abgewinnen: Der eine, Martin Moped, ist ein typischer, eher wortkarger Grantler Altwiener Ausprägung. Und Franz Joseph Stanzl verkörpert den heillosen Optimisten, der sich gerne um Kopf und Kragen redet. […] In ihrem dritten Programm, das kürzlich im Niedermair Premiere hatte, setzen sie sich mit den Auswirkungen von Fundamentalismus und Manipulation auseinander: Die “KFP”, die kalorienfreie Partei, tritt mit einem völlig absurden, dennoch überzeugenden Programm an. Stanzl brilliert als Spitzenkandidat Stuhl, der eine Rede in der Diktion Jörg Haiders hält. Er fordert unter dem Slogan “Genug gegessen!” z. B. die Abschaffung der Schulmilch – und die Ausdehnung der Fastenzeit vom Aschermittwoch bis zum Faschingsdienstag. Die Partei hat keine Jausengegner, wie der Titel lautet, sondern ist ein Gegner der Jause. […] Stanzl rappt grandios über Otto Brusatti, und Moped sinniert fulminant über die Warentrennstäbe beim Billa.”

Wiener Zeitung: Die Veggies verspeisen wir zum Frühstück
Mathias Ziegler, 16.01.2012, zum ganzen Artikel

“Franz Joseph und Martin Moped stehen vor der Wahl; Hunger oder Exil. Was folgt, ist eine Odyssee, während der sie in Erinnerungen an Bobo-Buffets mit Fairtrade-Bananen aus der Region schwelgen, über Veganer, Fructarier, Actimel und Camper herziehen und irgendwann bei abstrusen philosophischen Fragestellungen landen: “Wenn ich im Zug auf dem Klo sitze, kommt dann ein Fahrstuhl raus?” Und vor allem: “Was tu ich, wenn das Klopapier aus ist?” Was den übrigen Ablauf der Flucht vor der Hungerpartei betrifft, so stellt sich die Frage: Sparen die Gebrüder Moped bei ihren Darstellungen nicht mit Seitenhieben auf real existierende Politiker? Oder treffen sie aus reinem Zufall gewisse Typen so punktgenau, dass man sie darin wiedererkennt? Und spätestens beim Gastauftritt des lieben Gottes verschwimmt die Grenze zwischen Brachialhumor und Blasphemie. Das aber mit einem so erfrischenden Grinser im Gesicht, dass den Gebrüdern Moped die Absolution noch auf der Bühne zu erteilen ist. […] Sie erzählen eine aberwitzige, ziemlich absurde Geschichte, in der doch auch wieder viel Tiefsinniges steckt.”

diekleinkunst.com
Margot Fink, 2012, zum ganzen Artikel

“In ihrem 3. Solo erweisen sich Franz Joseph und Martin Moped durchwegs als sehr scharfe Beobachter und sozialkritische Denker. Insgesamt liefern sie in ihrer Kombination aus Energiefeuerwerk (Franz Joseph Moped) und Ruhepol (Martin Moped) ein sehr lebendiges abwechslungsreiches Programm, in dem sie einmal mehr als zwei Meister ihres Fachs agieren, allerlei Absurdes präsentieren und für einen spannenden Abend voller witziger Wendungen sorgen.”

unixex.at
Andrea Beckert, 02/2012, zum ganzen Artikel

“eine satirische Parade von scharfzüngigen Pointen und sozialkritischen Seitenhieben”

Radio Wien: Trost & Rat
Die Gebrüder Moped zu Gast bei Willi Resetarits, 15.01.2012

Radio Ö1: Leporello
Bettina Figl, 10.01.2012, zum Artikel auf oe1.orf.at

Radio Ö1: Contra
Doris Glaser, 09.01.2012, Ankündigung

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