Endlich: Bildungsreform in Österreich

Foto via flickr von Werner Faymann (Lizenz: CC BY-ND 2.0)
Foto via flickr von Werner Faymann (Lizenz: CC BY-ND 2.0)

Nach Jahrzehnten des Stillstands einigt sich die Österreichische Bundesregierung nunmehr auf eine umfassende Bildungsreform. Herausragend dabei: der zukunftsorientierte Betreuungsschlüssel. Auf 20 Kinder kommen künftig rund 1700 Betreuungspersonen.

Auch bei zusätzlichen Förderangeboten nimmt die Regierung das Heft in die Hand: Für praktische Übungen zur Sensibilisierung des Umweltbewusstseins – etwa das korrekte Platzieren von Mistkübeln – werden 12monatige Förderkurse (8 Monate davon bedingt) angeboten.

Selbst im Bereich der Basisbildung geht man völlig neue Wege: Kindern, die nur ein einziges Wort beherrschen (z.B. Mami, Papi, Puber, …), bietet der Staat einen Ganztagsschulplatz für 14 Monate (4 davon unbedingt).

Die Kehrseite der Medaille: Durch das gewaltige Bildungsangebot bleibt den jungen Menschen kaum noch Zeit für Freizeit und politisches Engagement. Doch selbst hier wird an Lösungen gearbeitet: So hat die Wiener Polizei freundlicherweise 110 Zivilbeamte zu Verfügung gestellt, die künftig für die wissbegierigen Kids das lästige Demonstrieren auf der Straße übernehmen.

Sogar der Niederösterreichische Buchbesitzer George W. Pröll zeigt sich entzückt: So steht dem lange verulkten Trend zum Zweitbuch wohl nichts mehr im Wege.

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