Come on, Sportklub!

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 29.05.2013 | Heimspiel gegen SV Oberwart

Heute kommt Oberwart. Busweise gleich, wie erfreulicher Weise zu hören war. Der Homo Südburgenlandensis per se ist ja ein solider und zuverlässiger Wien-Pendler. Außerdem gastfreundlich, und in dieser Eigenschaft wurde ja die schwarzweiße Sonderzugsbrigade im Herbst nicht nur herzlich willkommen geheißen, sondern wir Gäste sogar mit einem der raren Herbst-Punkte beschenkt. Geschenkt hat man sich sonst eher nichts in diesem WSK-Jahr. Letztlich doch den Klassenerhalt. Da hat sich dann aber wieder gezeigt, dass es manchmal eine Steigerung braucht, um eine Klasse zu halten. Kraft Kraft war das möglich. Das spricht jetzt eher kapitalistischer Wachstumstheorie, als dem Klassenkampf das Wort – geschenkt! Wir haben andere Sorgen. Die Fußballkarenz. Da sind wir gegen das Sorge-Recht! Muss es immer so lange keinen Fußball in Dornbach geben? Und hoffentlich ist in der Umkehr nicht Schluss: Hoffentlich gibt es noch sehr lange Dornbach im Fußball. Das Stadion. Die Lange. Die Friedhofstribüne. Speckstangerln in Cellophan. Die Wuchtel. Enrico Palazzo und seine zwei Fahnenträger. Herrn Leo. Die Alszeile. Die Alszeilen. Den Kick. Den Wödkick. Den Hundskick. Das Bier. Und das zweite Bier.

Danke, Sportklub!
Come on, Sportklub!

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