Erotik in Dornbach

Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub. Ausgabe vom 18.03.2013 | Heimspiel gegen FK Austria Wien (A)

 

Die Amateure kommen! Aus Mattersburg, aus Favoriten und aus Liebhaberei. Das Wort Amateur stammt ja nicht – wie vielfach fälschlich angenommen – aus dem Finno-Ugrischen, sondern bedeutet Liebhaber.

Als Liebhaber bezeichnet man einen Menschen, der eine außereheliche Liebesbeziehung unterhält. Eine Liebesbeziehung ist ein intimes Verhältnis zweier oder mehrerer Menschen, bei denen zu Beginn eine gegenseitige Akzeptanz und erotische Anziehung besteht. Als Erotik – die Liebe betreffend – bezeichnet man die sinnliche Liebe, die den geistig-seelischen ebenso wie den körperlichen Bereich umfasst, in allen ihren Erscheinungsformen. Liebe wiederum ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch zu empfinden in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.

Ein Liebhaber ist also jemand, der eine außereheliche, erotische Liebesbeziehung in allen erdenklichen intimen Erscheinungsformen unterhält, mit der stärksten Zuneigung, die man zu empfinden in der Lage ist, auch wenn die Erwiderung oftmals ausbleibt.
Um es einfacher auszudrücken: Der Amateur per se ist ein Sportklub-Fan!

Entsprechend sind die Admira-, Mattersburg-, Rapid- und Austria-Amateure nichts anderes als die Sportklub-Fan-Fraktionen der jeweiligen Bezirke und Bundesländer.
(Weltweit noch viel mehr, aber das würde hier den Rahmen sprengen.) Wenn sich also letzte Woche schon die Rapid-Amateure gegenüber ihrer großen Liebe nicht zu benehmen gewusst haben, so hoffen wir doch, dass Austria und Mattersburg bessere Liebhaber sind – sie werden sich schließlich nicht laienhaft anstellen wollen. Come on, Sportklub!

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