Frauenquote fürs Männerklo!

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 07.06.2013 | Heimspiel gegen Oberwart

Heute kommt Oberwart. Der blau-weiße Verein aus der schwarzen Stadt im roten Burgenland. Sportlich haben beide Teams allen Grund zu Ausgelassenheit – wenn man genügend bunte Pillen oder eine rosarote Brille zur Hand hat. An der schönen blauen Als mischen sich das Schwarz und das Weiß momentan ja zum optimistischen Allerseelengrau. Dabei wird gerade jetzt allerorts unsere rosige Zukunft plakatiert. Noch grün hinter den Ohren, wer nicht glaubt, dass wir weniger Steuern zahlen werden, höhere Löhne kassieren, mehr Pension bekommen, die Korruption abgeschafft wird und alle Verbrecher eingesperrt und ausgesperrt werden. Allen in Zukunft gebündelt die Gelbe Karte, die denken, dass es nach der Wahl kein Orange mehr gibt: Das Freie Radio bleibt! (Für diesen Satz die Rote Karte, bitte.) Rot ist die Liebe. Ist sie allerdings für die Nächsten reserviert, müsste sie sich schöngesoffen werden und wäre dann blau. Aber da kannst du saufen, bis du schwarz wirst. Grün und blau wird man sich ja wohl nicht ärgern werden müssen – da wird der gewählte Ausdruck wohl anders lauten und drohen. Die Modefarben der Mariahilferstraße z.B. fordern angeblich gar eine Frauenquote für Männerklos, munkelt man zumindest in den Begegnungszonen der Haschtrafiken. Um reines Anschwärzen handelt es sich sicher, wenn man uns einbläuen will, dass im Falle einer etwaigen neuen Wendekonstellation die Privatisierung der Wiederauferstehung ausschließlich für Propheten im eigenen Land eingeführt würde.
Interessant, dass der verhaltenskreative nackte Silberrücken mit der serienmäßigen Zornesröte der einzige Farblose ist. Sogar die einst blassblaue Frauenhandschrift ist in rosa Munde – man will sich nicht und nicht im Liberalgelb zeigen. Da werden wir vorher noch alle Milliardär – aber davon kannst ja nicht leben …
Schwarz – Weiß. Wir sind für das Gute und gegen das Schlechte.
Und wenn wir Letzte werden, gehen wir in Opposition!
Come on, Sportklub!

 

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