Hetawari

wsk1Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 18.03.2016 gegen SK Rapid II 

Heute kommt die Rapid. Willkommen! Schaut man auf die bisherige Bilanz der Unsrigen gegen die grünweißen Amateure, liest die sich in etwa wie ein momentaner Kärntner Kassasturz. Bei bisher 17 Partien konnte sich der Sportklub satte drei Mal durchsetzen. Zweimal wurde remisiert. Ein Dutzend Siege ballesterten hingegen die Rapidler heim nach Hütteldorf. Das Ganze bei 16 Sportklub-Toren gegen 35 erhaltene. Eine franke Fußballseele fühlt sich da wohl wie der Carinthische Landeshauptmann.

Dieser hat allerdings die Devise ausgegeben: Abgerechnet wird erst am Schluss. So kann man einem geerbten blauen Wunder auch entgegentreten, denn mit einer Heta-Wari-Haltung würde der hypo-kratische Offenbarungseid auch nicht ausbleiben.

Freilich: Wenn angesichts der statistischen Wahrscheinlichkeit der Sportklub heute gewinnt, ist’s ein Wunder. Gewinnt er aber nicht – ist’s ein Wunder?

Aber das macht halt auch den Unterschied zwischen Finanz-Gläubigern und Fußball-Gläubigen aus. Letztere nämlich lassen’s eben vor der kommenden Karwoche noch einmal ordentlich krachen. Und mit dem punktuellen 6-Pack aus den ersten beiden Partien im Halfter.

Come on, Sportklub!