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Eurovision Song Contest 2015 in Dornbach

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 16.05.2014 | Heimspiel gegen ATSV Ober-Grafendorf

Heute kommt Ober-Grafendorf. Und nächstes Jahr der Eurovision Song Contest? Seit letzten Samstag, dem herzerfrischenden Sieg von Conchita Wurst, hat der ORF, hat Wien ein Problem: Wo soll der Wettbewerb 2015 ausgetragen werden?

Hat ja auch niemand ahnen können, dass der Underdog, der Außenseiter groß abräumt. Aber mit dieser Art Rollenbewusstsein ist man in Dornbach längst per du! Daher unsere klare Forderung: Der Song Contest 2015 muss am Sportclubplatz ausgetragen werden. Gewiss, es müssten manche Adaptionen vorgenommen werden, um solch ein Mega-Event hier am Platz auf die Beine zu stellen. Das Clublokal Flag sollte zur Sicherheit einen Karton Prosecco kaltstellen (eventuell einen zweiten in Reserve). Ja, und wir sagen’s gerne noch einmal, dass es gerade für diese Art Veranstaltung notwendig wäre, den einen Lautsprecher auf der Friedhofstribüne zu reparieren – nur wegen der Akustik. Letztlich, um nicht gar so vom Wetter abhängig zu sein, sollte der Sportclubplatz aber auch überdacht werden, wobei auf die Bedürfnisse der Friedhofstribüne unbedingt Rücksicht genommen werden müsste, in dem gerade dort die Überdachung für den Meisterschaftsbetrieb wieder abmontiert werden kann. Aber sonst sollte das alles so passen. Freilich hätten wir auch nichts dagegen, wenn diese Arbeiten nicht ausschließlich ehrenamtlich passieren müssten, sondern die Stadt Wien das Stadion einfach renoviert und eurovisionsfit macht.

Ernst Kuzorra war übrigens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wohl der wichtigste Spieler auf Schalke. Gefragt, ob künftig Fußballstadien nicht auch nach Frauen benannt werden sollten, hatte dann der deutsche Bundespräsident Johannes Rau geantwortet: „Und wie soll das dann heißen? ‚Dem-Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion‘?“ Auch diesbezüglich wäre in Dornbach alles viel einfacher und der neue Name liegt auf der Hand: Wurstclubplatz!

Geht das bitte? Kann ja nicht so schwer sein, und wir erlauben uns, diese Frage an den Volker Piesczek seine Frau ihr Büro weiterzuleiten.

Come on, Wurstclub!
Come on, Sportklub!