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Zypern, Papst und Krankenstand: Der Glaube der MA48 an den WSK

Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 12.04.2013 | Heimspiel gegen SV Stegersbach

Heute kommen die Stegersbacher. Oder „Stegersbächer“, oder „Stegersbäcker“ – das Burgenland ist mehrsprachig. Und vielfältig:
4 Volksgruppen, die friedlich nebeneinander leben
3 Resetarits-Brüder
2 sprachige Ortstafeln
1 Kreisverkehr pro Einwohner
In Dornbach geht’s uns da momentan nicht so gut:
4 Heimspiele nix g’rissen
3 Auswärtsniederlagen in Folge
2 mal hintereinander nicht genetzt
1 Bier reicht angesichts dessen bei weitem nicht!
ABER! Nordslowenien hat sich nach Jahrzehnten aus dem Krankenstand wieder gesund gemeldet. Ein Jahr „Vorratsdatenspeicherung“ – und damit ein Jahr kein einziger(!) Terroranschlag in Österreich. Ja sogar Frau Holle ist endlich zurückgetreten!
Alles nichts, worauf man mirnichtsdirnichts sein zypriotisches Bankkonto verwettet hätte. Und was das heutige Spiel betrifft, sprechen auch die Zahlen für einen Sieg, denn der WSK hat zuhause gegen Stegersbach immer noch gewonnen.
Alles andere ist Einstellungssache. Allein der Glaube kann Berge versetzen: Wir haben’s uns gewünscht – und schon ist der Papst zurückgetreten! Positiv denken! Vertrauen! Denn die ganze Stadt steht hinter dem WSK, wie eine beispiellose Unterstützungskampagne der Wiener Magistrate zeigt.
Stellvertretend hier die Soli-Note der MA48 an den Sportklub:

Also gut. Jetzt wird ja landläufig behauptet, Alkohol per se sei keine Lösung. Aber wenn man sich ansaufen will: Durchaus. Come on, Sportklub!