Wie Sting zum WSC-Fan wurde

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 25.10.2013 | Heimspiel gegen Stegersbach

Heute kommt Stegersbach. Jenes Stegersbach, das letzte Woche unseren Liebling FAC geschlagen hat. In welchem Sinn des Wortes, wird laut Sonntagsausgabe der weltweit größten österreichischen Tageszeitung eventuell sogar die Staatsanwaltschaft interessieren. In jedem Fall aber gilt das Ergebnis, die Unschuldsvermutung und: unser Respekt Herrn Kraft! Da stellt sich jemand die moralische Frage „Was woa mei Leistung?“, nimmt den Hut und verzichtet freiwillig auf das, was ihm rechtlich zustünde. Wir wünschen uns Aslzeilen-Zwangsabonnentenschaft für alle Nationalratsabgeordneten. Andererseits – wenn in diesem Land über 1 Million Menschen nicht sinnerfassend lesen kann … (Fallen dann übrigens eigentlich Wahlen unters Glücksspielgesetz?)
Den Auswärts-3er letzte Woche konnten wir leider nicht live mitverfolgen, da die Gebrüder Moped zeitgleich in Retz einen Auftritt hatten. Und Erklärungsnotstand! Lieber Herr Kaipel, liebe Mannschaft, Respekt vor der souveränen Abgabe der Roten Laterne in Ober-Grafendorf, aber warum musstet Ihr sie ausgerechnet nach Retz bringen?
Was nur die Wenigsten wissen, ist, dass die Band Police einen ihrer größten Hits ihrer Liebe zum Sportcklub verdankt. Als die Mannschaft auch in der Saison 1977/78 erst sehr spät die Rote Laterne abgab und den Klassenerhalt schaffte, waren auch Sting und seine Kumpels auf ein Bier und eine Knacker am Platz und wurden zu den später berühmten Zeilen inspiriert:

Sportclub, you don’t have to put on the red light
Those days are over
I loved you since I knew ya
I wouldn’t talk down to ya
I have to tell you just how I feel
I’ll support you with my other boys
(Das Wort Sportclub erfuhr im Englischen aufgrund mehrerer Lautverschiebungen einen Wandel in der Akzentuierung … aber das würde jetzt zu weit führen, jedenfalls wurde das Lied 1978 unter dem Titel Roxanne veröffentlicht)

Come on, Roxanne!

 

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