Wir sind Meister

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 01.08.2014 | Heimspiel gegen Parndorf

Heute kommt Parndorf. Dobro došli, Pandrof – welcome back! 1. August. Anpfiff zur DörbyOfLove-Saison. Und schon ist Halbzeit. Der Sommer steht heute am Zenit. Die Großen Ferien sind ab jetzt nur mehr halbstark. Wir schreiben den Mittelpunkt des Sommerlochs. Das barg in seiner ersten Hälfte allerdings einiges, um uns die Fußballkarenz kurzweilig zu versüßen.

Gleich zum Auftakt überraschte Andreas G. mit dem textlichen Steinzeit-Remix des One-Hit-Wonders „Österreichische Bundeshymne“ und ließ die „Töchter“ einfach weg. Die seien bei den „Söhnen“ ohnehin mitgemeint. Wir möchten daher unsere volkswirtschaftlich wichtige Forderung nach Abschaffung aller Frauenlöhne bekräftigen. Diese sind bei den Männergehältern sowieso mitgemeint. Rechtfertigend meinte G. übrigens, dass er die Hymne schon in der Schule so gelernt habe. Das kann er einer gewissen Frau Maria Theresia verdanken, die vor genau 240 Jahren die „Allgemeine Schulordnung“ erlassen hat. (Die ÖVP war ursprünglich dagegen.)

Gleich danach haben wir uns gefragt, wo eigentlich die EU ist, wenn man sie wirklich braucht. Ganz Österreich musste kurzfristig auf einer unerträglichen Hitzewelle surfen. Danke, Brüssel! Da sind wir dannaber einfach in die nächste Z-Filiale gegangen, haben unsere Schilling gegen tschechoslowakische Kronen getauscht und sind mit der Straßenbahn nach Preßburg gefahren. Das haben wir mit den Eltern in unserer Schulzeit auch immer so gemacht. Schließlich wollten wir uns im Eiskasten von Capri keine Lungenentzündung holen – ist ja nicht immer ein Kinderarzt zur Hand und was, wenn der dann kein Bärli-Pflaster hat? Hätten wir vielleicht noch den Saisonauftakt verpasst …

Was übrigens nur wenige wissen: Unsere Kampfmannschaft ist Meister!
Die Jungs sind beim Titelgewinn der Frauen mitgemeint.

Come on, Sportklub!

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