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Signierte Gebrüder Moped Bücher unterm Weihnachtsbaum

Olé olé! Die Aktion läuft von Mo, 10.12.18 bis Do, 13.12.18. Bestell hier dein Gebrüder Moped Buch „Heute gehört uns Österreich und morgen die ganze Scheibe“ (Milena, 2018, Infos) und wir schicken es dir signiert nachhause. Da schaust.

Nachdem du bestellt hast, bekommst du per Mail die Kotodaten. Nach Zahlungseingang mailen wir dir die Rechnung und verschicken ab Fr, 14.12.18 die Bücher. Und los geht’s!

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Ich bestelle signierte Bücher "Heute gehört uns Österreich und morgen die ganze Scheibe" um je € 16,-. Versandkosten für 1 bis 5 Bücher: € 3

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In feinstem Reichskristall kredenzt

Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sport-Club: Heimspiel am 09.11.18 gegen Team Wiener Linien

Heute kommt das Team Wiener Linien. Willkommen! Und es ist der 9. November. Zum 80. Mal jährt sich heute die sogenannte “Reichskristallnacht”.

Allein in Wien wurden 4.000 jüdische Geschäfte geplündert. Etwa 30.000 Jüdinnen und Juden wurden in Konzentrationslager gesperrt – in einer Nacht. 1.400 Synagogen und Gebetsräume wurden zerstört. 400 Menschen fanden den Tod.

Damalige Medien legitimierten antijüdische Gräueltaten schon im Vorfeld als “logische Konsequenz”. Logisch auch, dass dann fast 80 Jahre später zum Beispiel in Linz ein “Kongress der Verteidiger Europas” stattfand. Das wird man doch wohl noch veranstalten dürfen. Zwar hatten ausschließlich politisch nahestehende Medien Zugang, wir wissen aber, es war ein ganz gewöhnlicher Kongress.

In der Kantine gab es Holo-Kost, Reichs-Burger und Mineralwasser (entweder still oder vergast). Alles liebevoll kredenzt in feinstem Reichskristall. Friseure präsentierten die neuesten Frisurentrends für Skinheads. Für den musikalischen Rahmen sorgt der freiheitliche Gefangenenchor. Und später folgte Musik vom Plattenspieler, wobei die Teilnehmer die Wahl hatten zwischen 33 und 45. (Genau so war das. Wir können es nachweisen – Quelle: Internet)

Einer der Redner am Kongress bezauberte das Publikum sogar derart, dass es ihn später mit dem höchsten Amt im Bundesministerium für Inneres belohnte. Und jetzt boykottiert das offizielle Österreich den UN-Migrationspakt.

Aber irgendwann muss ja auch einmal Schluss sein. Jetzt sollen sie doch die Vergangenheit endlich ruhen lassen. Ja, bitte! Sollen sie Schluss machen mit geposteten Hakenkreuzen, verschickten Hitlerbildern, Liederbüchern, missinterpretierten Hitlergrüßen oder dem Fetisch, Schutzsuchende “entsprechend konzentriert an einem Ort halten” zu wollen. Wär uns auch lieber.

Denn dann könnte an diesem Abend zum Beispiel einfach ein haushoher Heimsieg gefeiert werden.

Come on, Sportclub!