Schlagwort-Archive: Bundesheer

Heereseinsatz in politischem Krisengebiet?

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Das Bundesheer hielt wie seit Jahren auch diesmal wieder seine traditionelle Leistungsschau am Wiener Heldenplatz ab. Doch das soll in den nächsten Jahren anders werden. Aufgrund baulicher Maßnahmen an diesem geschichtsträchtigen Platz der Republik muss die beliebte bewaffnete Showeinlage in den nächsten Jahren an einem anderen Ort stattfinden. Aber wo … weiterlesen auf vienna.at

Wieviel kifft das Bundeheer?

Wieviel kifft das Bundesheer?
Foto: Heath Alseike (CC BY 2.0)

Berichte über einen mutmaßlichen Drogenring innerhalb der Rekrutenschaft des Fliegerhorsts Hinterstoisser berauschte neulich den Blätterwald. Bundesheer und Drogen? Zieht die Realität nun wirklich am alten Vorurteil vorbei? Kiffen die beim Bundesheer tatsächlich so viel, wie es die Augenringe heimgekehrter Grundwehrdiener gerne vermuten lassen … weiterlesen auf vienna.at

Wiener sollen Erspartes dem Bundesheer spenden

Foto: Bundesheer in Not
Foto: Cha già José, Montage: Gebrüder Moped (CC BY-SA 2.0)

Das Verteidigungsministerium möchte umgehend die Starhemberg-Kaserne im zehnten Wiener Gemeindebezirk los werden. Das Blöde: Das will und will nicht klappen, denn unser Heer kann sich den Verkauf der militärischen Gebäudeanlage derzeit nicht leisten. Was ist denn da bitte los? … weiterlesen auf vienna.at

Ja zur Wehrpflicht ohne Waffen

MoperlherzUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub. Ausgabe vom 21.09.2012 | Heimspiel gegen SC Retz

 

 

Heute kommt Retz. Nicht aus Retz kommt Christiane Hörbiger. Sie ist lediglich Ehrenbürgerin dort, da sie im TV-Schlager „Julia – Eine ungewöhnliche Frau“ als Darstellerin der Retzer Bezirksrichterin Julia Laubach brilliert. Laubach heißt auch eine Stadt im bundesdeutschen Regierungsbezirk Gießen, wobei es in Retz gar nicht einmal so gerne gießt. Galt die Gemeinde im Weinviertel doch in den Nullerjahren als der niederschlagsärmste Ort Österreichs. Verdammt, soll’s in Retz etwa keine Unwetter geben? Nix da.

Die Republik braucht Unwetter wie einen Bissen Brot, das österreichische Bundesheer erst recht. Besagte Niederschlagsattacken bilden doch die Grundlage jeglicher Argumentation für den im Moment so heftig diskutierten Verein. Bekanntlich soll dieser in Zukunft ein wenig umgekrempelt werden. Am Beginn des kommenden Jahres fragt man uns Ösis, ob wir die Wehrpflicht beibehalten wollen oder wir nicht doch lieber ein Berufsheer hätten. Na gut, Volk fragen geht klar.

Die politisch Verantwortlichen gehen die Sache recht vintage an und setzen auf die bewährte Ausgangslage Rot-gegen-Schwarz. Die Volkspartei hat sich – wohlgemerkt ziemlich sponti – für die Beibehaltung entschieden, die Sozis spielen die Berufsheerfans. So weit, so überaschend. Einig scheint man sich, dass das Bundesheer für Katastrophenhilfe recht gut gebraucht werden kann. Stimmt.

Was uns Jausengegner allerdings ein bisserl Fragezeichen im Kopf bereitet: Wozu braucht man zum Katastrophenhelfen eigentlich Waffen? Ein sicheres Europa, na gut. Aber der Winzling Österreich da mittendrin – der braucht auch sein eigenes Heer? Wenn Österreich wirklich einen Individualangriff zu befürchten hätte, dann wollen wir doch bitte nicht ausschließen, dass die bösen Kräfte von außen sich zukünftig vielleicht auf noch kleinere Einheiten stürzen. Dornbach? Döbling? Oder gar Retz?

Obwohl: Retz wird sich schon verteidigen müssen. Ein bisserl zumindest. Heute eben. Hoffentlich. Come on, Sportklub!