Die Gebrüder Moped …

… sind wir. Wir machen Kabarett, spielen ab Herbst 2014 unser neues Programm “Tellerrandtango“, schreiben wöchentlich für vienna.at, gelegentlich im DATUM, gerne für den Wiener Sportklub, für “Willkommen Österreich” und das Kabarett Simpl.

Wir betreiben im Villacher Kulturhofkeller die Veranstaltungsreihe “Kabarett-Koalition“, basteln Bilder auf facebook und werden auf Twitter von Armin Wolf gestalkt. Aber sonst – sind wir recht ok.

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Es gibt keine Obmanndebatte

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SPÖ Frauen in Not

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Selfie-Spinner am Wiener Rathaus

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Ein Vollbart-Bomber ist kein Schläfer

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 18.08.2014 | Heimspiel gegen Admira Amateure

Heute kommen die Admira Amateure. Ob auch bei ihnen viele Vollbart tragen? Lange Zeit allein den Dubiosen, Schläfern oder zumindest Bud Spencer vorbehalten, machte der Vollbart seinen Träger bequem am finsteren sozialen Ende einordenbar. Erfreulicher Weise greifen aber immer mehr Kicker wieder auf die vollständige Gesichtsbehaarung zurück.

Der österreichische Fußballplatz ist ja per se Keimzelle jedweder Moderevolution. Und in die Kategorie “Haupthaarinnovation” reihen sich wahre Leckerbissen, die – bisweilen schlampig kopiert – als regionale Originale des Auslands ausgegeben wurden. So handelt es sich beim vermeintlich deutschen Frisuren-Evergreen “Vokuhila” lediglich um den Abklatsch des sportlich eleganten Herrenhaar-Hits des Frisurenwunders Andy Ogris: Vurn schee, hint‘ bequem.

Nicht minder erfolgreich der jahrzehntelange Quotenschlager “Reindlschnitt” (benannt nach der Straßenbahnstation des ehemaligen Bundespräsidenten Franz Jonas), sowie die Trend-Trojka Prohaska/Schachner/Polster, die die Zeichen der Zeit haargenau erkannt hatte und auf einer Dauerwelle des Erfolgs ritt.

Behaarlich durchgeführte empirische Studien zeigen allerdings, dass das Kopfhaar im Allgemeinen um vieles besser beleumundet ist als der gemeine Bart. Und nein, diese Ergebnisse sind nicht frisiert.

Während sich die Besitzer originell ausgeführter Frisuren über freundliche Kosenamen wie “Schneckerl” (sowohl für gelocktes Haar als auch für Vollglatze) oder ein liebevolles “Oida!” (für egal welchen Hairstyle) freuen dürfen, hat es die Fraktion der Gesichtsbehaarung ungleich schwerer.

“Rotzbremsen” für den Oberlippenbart, oder “Ziegenbock” (Kinnbart) oder gar “Pelzgosch’n“ für den flächendeckend gepflegten Gesichtsrasen – so geht’s nicht! Denn beim Barte des Propheten: Die Admira wird heute Haare lassen müssen.

Come on, Sportklub!

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Strache klaut bei uns

inskabarett.com hat anlässlich unseres neuen Programms “Tellerrandtango” mit uns gesprochen. Hier geht’s zum ganzen Interview.logo_inskabarett

 

inskabarett.com: Wenn Strache Bundeskanzler wird: Werden die Gebrüder Moped dann auf Facebook gesperrt?

Gebrüder Moped: Ach, wir sind da toleranter, als man glauben möchte. Wir haben nichts gegen FPÖ-Funktionäre, solange sie Deutsch können, sich an die Gesetze halten und sie sich integrieren. Aber daran scheitert es eben häufig. Der Zahntechniker mit der steifen Körperhaltung hat uns beispielsweise auch schon mehrfach Bilder auf Facebook geklaut (geklaut, nicht geteilt!). Das hat Facebook dann immer schnell gelöscht. Und gesperrt war der Herr dort ja auch schon. Ist also eher sein Problem, nicht unseres.

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14 Bummerln für Roma

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 15.08.2014 | Freundschaftsspiel gegen AS Roma

Heute kommt Roma. Nach dem die Schwarz-Weißen gegen Juventus 7:0 gewonnen haben (1958, heim) und AS Roma gegen die Alte Dame 1:7 verloren hat (1932, auswärts), wird das sportliche Ergebnis wohl eher Nebensache sein (14:1, Schätzung).

Gelegenheit, uns einer Anekdote unserer schillernden Fußballkariere zu erinnern. Als sportbegeisterte Simmeringer Buben spielten wir damals klarer Weise bei Ostbahn XI. Meistens Schnapsen in der Kantine. Ein Leiberl hätten wir ohnehin nie gehabt – was sich im Endeffekt aber als Vorteil erwiesen hat.

Als nämlich Herbert Prohaska 1980 von Austria Wien zunächst nach Mailand und dann zum AS Roma wechselte, wurde eine Klausel schlagend, die die geschickten Ostbahner damals in den Verkaufsvertrag von Prohaska zur Austria 1972 miteingebaut hatten. Sollte Schneckerl jemals ins Ausland verkauft werden, steht Ostbahn noch einmal 1 Million Schilling zu. Das war in Schilling umgerechnet 1 Million, also sehr viel Geld, damit konnte man beim kleinen Wiener Ligaverein strukturell viel bewegen, reorganisieren und in die Jugendförderung investieren.

Gesagt, getan und schon eineinhalb Monate später stand der neueste Space Invadors-Automat auf dem Vereinsgelände, um den herum eine neue Kantine mit allem Komfort gebaut wurde. Wir spielten darin die komfortabelsten Schnapser aller Zeiten und mit der Zeit gesellten sich auch alle anderen Spieler zu uns. Die Klausel dürfte nämlich auch besagt haben, dass für die Million keinesfalls Fußbälle, Dressen oder dem Fußball verwandte Dinge angeschafft werden durften. Und als Simmeringer Ehrenleute hat man sich strikt daran gehalten. Dafür aber wurde ein Ölgemälde des berühmten Sohnes angefertigt, am zentralen Punkt des Vereins aufgehängt – in der Kantine über dem Space Invadors-Automaten – und wir huldigten Schneckerl zwischen jedem Bummerl. Grazie Roma!

Come on, Sportclub!

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Endlich: Bildungsreform in Österreich

Foto via flickr von Werner Faymann (Lizenz: CC BY-ND 2.0)

Foto via flickr von Werner Faymann (Lizenz: CC BY-ND 2.0)

Nach Jahrzehnten des Stillstands einigt sich die Österreichische Bundesregierung nunmehr auf eine umfassende Bildungsreform. Herausragend dabei: der zukunftsorientierte Betreuungsschlüssel. Auf 20 Kinder kommen künftig rund 1700 Betreuungspersonen.

Auch bei zusätzlichen Förderangeboten nimmt die Regierung das Heft in die Hand: Für praktische Übungen zur Sensibilisierung des Umweltbewusstseins – etwa das korrekte Platzieren von Mistkübeln – werden 12monatige Förderkurse (8 Monate davon bedingt) angeboten.

Selbst im Bereich der Basisbildung geht man völlig neue Wege: Kindern, die nur ein einziges Wort beherrschen (z.B. Mami, Papi, Puber, …), bietet der Staat einen Ganztagsschulplatz für 14 Monate (4 davon unbedingt).

Die Kehrseite der Medaille: Durch das gewaltige Bildungsangebot bleibt den jungen Menschen kaum noch Zeit für Freizeit und politisches Engagement. Doch selbst hier wird an Lösungen gearbeitet: So hat die Wiener Polizei freundlicherweise 110 Zivilbeamte zu Verfügung gestellt, die künftig für die wissbegierigen Kids das lästige Demonstrieren auf der Straße übernehmen.

Sogar der Niederösterreichische Buchbesitzer George W. Pröll zeigt sich entzückt: So steht dem lange verulkten Trend zum Zweitbuch wohl nichts mehr im Wege.

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Wir sind Meister

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 01.08.2014 | Heimspiel gegen Parndorf

Heute kommt Parndorf. Dobro došli, Pandrof – welcome back! 1. August. Anpfiff zur DörbyOfLove-Saison. Und schon ist Halbzeit. Der Sommer steht heute am Zenit. Die Großen Ferien sind ab jetzt nur mehr halbstark. Wir schreiben den Mittelpunkt des Sommerlochs. Das barg in seiner ersten Hälfte allerdings einiges, um uns die Fußballkarenz kurzweilig zu versüßen.

Gleich zum Auftakt überraschte Andreas G. mit dem textlichen Steinzeit-Remix des One-Hit-Wonders „Österreichische Bundeshymne“ und ließ die „Töchter“ einfach weg. Die seien bei den „Söhnen“ ohnehin mitgemeint. Wir möchten daher unsere volkswirtschaftlich wichtige Forderung nach Abschaffung aller Frauenlöhne bekräftigen. Diese sind bei den Männergehältern sowieso mitgemeint. Rechtfertigend meinte G. übrigens, dass er die Hymne schon in der Schule so gelernt habe. Das kann er einer gewissen Frau Maria Theresia verdanken, die vor genau 240 Jahren die „Allgemeine Schulordnung“ erlassen hat. (Die ÖVP war ursprünglich dagegen.)

Gleich danach haben wir uns gefragt, wo eigentlich die EU ist, wenn man sie wirklich braucht. Ganz Österreich musste kurzfristig auf einer unerträglichen Hitzewelle surfen. Danke, Brüssel! Da sind wir dannaber einfach in die nächste Z-Filiale gegangen, haben unsere Schilling gegen tschechoslowakische Kronen getauscht und sind mit der Straßenbahn nach Preßburg gefahren. Das haben wir mit den Eltern in unserer Schulzeit auch immer so gemacht. Schließlich wollten wir uns im Eiskasten von Capri keine Lungenentzündung holen – ist ja nicht immer ein Kinderarzt zur Hand und was, wenn der dann kein Bärli-Pflaster hat? Hätten wir vielleicht noch den Saisonauftakt verpasst …

Was übrigens nur wenige wissen: Unsere Kampfmannschaft ist Meister!
Die Jungs sind beim Titelgewinn der Frauen mitgemeint.

Come on, Sportklub!

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The Holy Final

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Bettler sucht Bettlerbande

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