Berlusconi am Sportclubplatz

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 18.04.2014 | Heimspiel gegen FC Admira Wacker Mödling (A)

Heute kommen die Admira Amateure. Und am Sonntag kommt der Osterhase. Unser Osterwunderwunsch:  Einen schwarz-weißen Dr-Eier, bitte!
Jener Hasenliebhaber, der sich seiner Cojones immer wieder gerne rühmt, raunzt sich gerade durch die Schlagzeilen: Rechtskräftig zu einer Haftstrafe wegen Steuervermeidung verurteilt, beantragte der ehemalige italienische Ministerpräsident zwar selbst, seine Strafe in Sozialdienst umzuwandeln, hält es nun allerdings für eine „Niedertracht“ und würdelos, dass er „Häusln“ putzen solle. Hui, da würde ihm ein Stein aus der Ruby-besetzten Krone fallen. Italiens FäkalmanagerInnen werden ihm wohl auf ihre Weise danken, wie er dieses saubere Geschäft in den Dreck zieht. Denn ehrenwerter als das Business mancher Ehrenmänner ist es allemal. „Alles Gute, Silvio!“, wird ihm da erneut sein guter Freund und österreichischer Ex-Kanzler zurufen und vielleicht sogar einen Rat parat haben. Kennt der sich doch gut aus mit dem Outsourcing lästiger Tätigkeiten an Zugewanderte – inklusive „Steuervermeidung“, versteht sich.
Oder etwa einer, der heute wieder verlässlich die Rollen in den Dornbacher Katakomben verteilen wird. Der seinen Kasten sauber hält wie kein Zweiter. Und das stets gut gelaunt – ohne, dass das an seiner Würde kratzen würde. Liebe italienische Justiz! Wiens lässigster Klomann, der Herr Leo, hätte dem stutenbissigen „Cavaliere“ eventuell einen Praktikumsplatz anzubieten. Geboten wird ein krisensicherer Arbeitsplatz, gutes Betriebsklima, Logis im Bungabungalow und extra Schmiergeld für hartnäckige braune Flecken. Gefragt sind freundliches Auftreten, Freude am Umgang mit Menschen, Bescheidenheit und soziale Kompetenz. Ein weiter Weg, aber wir glauben ans Osterwunder. In jeder Hinsicht.
Come on, Sportklub!

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Und, Herr Bürgermeister: Neos oder Spritzwein?

Herr Bürgermeister

Foto: SPÖ Presse und Kommunikation (CC-Lizenz)

In aktuellen Umfragen kommen die pinken Polit-Darlings auf mittlerweile dreizehn Prozentpunkte. (Übersetzt für FPÖ-Funktionäre: Das sind einmal alle Finger und dann noch drei Bier.) Damit überholen sie nicht nur die alteingesessenen Grünen, sondern sie verdrängen insbesonders hier in Wien die Volkspartei von überall dort, wo diese gerne stehen und sie ihrem Namen noch ansatzweise gerecht würde … weiterlesen auf vienna.at

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Mölzer Ciao

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Udo, bitte rette „Wetten, dass ..?“

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 11.04.2014 | Heimspiel gegen FAC Team für Wien

Heute kommt der FAC. Und vor nicht einmal einer Woche kam die traurige Nachricht über das Aus einer abendländischen Institution der Hochkultur schlechthin  – „Wetten, dass ..?“ soll eingestellt werden. Das hat uns getroffen wie ein heiterer Blitz. Zeit, hier unseren flammenden Appell an jenen Einzigen zu richten, der das noch zu verhindern wüsste
Lieber Udo Huber, bitte übernimm Du das Ruder des abgetakelten Flagschiffs! Nicht nur, dass Du allein modetechnisch derjenige wärst, der mit einem Gottschalk auf Augenhöhe stünde. Du weißt, wie mit dem Quoten-Gwirks umzugehen ist, und wenn in Deutschland ein ehemaliger Pastor Präsident werden kann, dann kann bei uns allemal ein ehemaliger Präsident Quizmaster werden!
Freilich, Du müsstest – wie wir aus gut informierten Kreisen wissen – das Angebot für ein Amt ausschlagen, das Dir stünde wie ein zweiter Overall: Das des Burgtheaterdirektors. Karin Bergmann als Interimsdierektorin macht ja bekanntlich gerade den Didi Constantini der Schauspielhausszene.
Wir wissen, nur allzu verlockend wäre dieses Angebot, aber bitte überleg‘ Dir das!
Und wir haben auch für den Plan B für die Burg bereits gesorgt:
Dort braucht es einen luziden Geist und zugleich scharfen Analytiker, einen furchtlosen Regisseur, der das glatte Parkett der Heiligen Hallen nicht scheut und der das Königsdrama aus dem Effeff beherrscht: Bereits als Jüngling in Lockenpracht das harte Brot der Provinz gekostet, als filigraner Stratege das Feld nicht den Türken überlassen – geadelt, geliebt – Rom erobert – gefürchtet in Europa und der Welt – Feldherr im Frankenland – tief gefallen in Hispanien (Wir kennen kein Valencia!) – erhobenen Hauptes das Feld geräumt und vom Volk zum Größten seines Jahrhunderts gekrönt, dessen weiser Rat noch heute teuer ist!
Die Rede ist, wer ahnt es nicht, von Herbert Prohaska. Er würde sogar das Weiße Ballett ins Ensemble integrieren. Ja, er würde auch uns Schwarzweißen eine Freude machen: Die Neuinszenierung des Besuchs der Alten Dame mit Juve in der Hauptrolle.
Und wenn’s Prohaska nicht macht, dann sicher Willi Kaipel! Wetten, dass ..?
Come on, Sportklub!

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Das Boot ist voll

Das Boot ist vollDie Lage in Wien eskaliert – die politischen Verantwortlichen schweigen. Aber man muss es endlich auch einmal sagen dürfen. Ja, es gibt eine große fragwürdige Bevölkerungsgruppe, die die Kultur und Lebensqualität unserer ruhmreichen Residenz zu gefährden droht … weiterlesen auf vienna.at

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SPÖ: Endlich 50:50 Quote

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Und wieder eine Schikane gegen die FPÖ

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Herbert Prohaska neuer Burg-Chef?

Foto: Gryffindor und Steindy, Montage: Gebrüder Moped

Foto: Gryffindor und Steindy, Montage: Gebrüder Moped (CC-Lizenz)

Bis 2016 scheint das Wiener Burgtheater in guten Händen zu sein. Karin Bergmann ist seit kurzem Interimsdirektorin und darf als Didi Constantini der Hochkultur in die Annalen des großen Hauses eingehen. Aber dann. Was dann? Das Burgtheater braucht neue Perspektiven, junge Zielgruppen und eine erfolgreiche, rentable und leistungsorientierte Führung. Dies ist bei der nächsten regulären Besetzung dieser hohen Position unbedingt zu berücksichtigen. Wahllose Theaterfuzzis aus der Bundesrepublik oder nationale Nachwuchsnervensägen schießen da garantiert am Ziel vorbei … weiterlesen auf vienna.at

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Das Ende des Gender-Wahns

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3 Bier für Rückennummer 88

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 28.03.2014 | Heimspiel gegen SC Ritzing

Heute kommt Ritzing. Sie werden trotz der letztwöchigen Niederlage gut aufgestellt sein. Immer schon einen Baum aufgestellt haben wir am Sportclubplatz allen 3-Bier-Bestellern mit der Rückennummer 88, die nicht und nicht verstehen wollen, dass ihre politischen Konzepte einfach nicht alltagstauglich sind. Wirklich nicht, Leute! Das fängt schon beim Fußball an. Und wir bringen heute auch den eindeutigen sporttheoretischen Beweis, dass das alleine schon an der Aufstellung glasklar festmachbar ist:

rechte Aufstellung

Außerdem seien wir ehrlich! Was fängt man schon mit nur 3 Bier für ein ganzes Heimspiel plus 3. Halbzeit an? Von einer derart dreisten Überreglementierung des Alltagslebens halten wir nix.

Come on, Sportklub!

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