Die Gebrüder Moped

  • stehen auf der Bühne. Aktuelles Programm: Tellerrandtango
  • sind im TV zu sehen. Mo-Fr kurz nach 19.00 Uhr auf Puls 4:
    Die Gebrüder Moped retten die Ehre
  • sind im Netz zu sehen. ZDF heute show: Ein Fall für 2 Ösis
  • bringen ein Buch heraus. Im September 2015 bei Milena:
    Was macht der Kanzler eigentlich beruflich?
  • schreiben für TV (Willkommen Österreich), Print, Web und für vieles andere.
  • sind Teil der Puls 4-Sendung Bist du deppert!
  • kuratieren im Villacher Kulturhofkeller die Kabarett-Koalition
  • veranstalten in der Wiener Kulisse den politischen Aschermittwoch
  • sind auf Facebook und Twitter, aber sonst recht ok.

“Erfolgreiche Twitteranten sind die beiden schon länger – und mit ihrem inzwischen fünften abendfüllenden Kabarettprogramm dürften sie nun auch zu den Chefanalytikern im heimischen Kleinkunstbiotop aufsteigen.”
Kurier, 2014

Mehr Pressestimmen gibt’s hier.

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Red` i leicht Böhmisch?

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 14.08.2015 gegen Schwechat SV.

Heute kommt Schwechat. Willkommen! Als wir in den 80ern des 20sten Jahrhunderts noch Zwutschkerln waren, hat man damals das Schwechater Stadion eröffnet. Zur Einweihungsfeier maß sich das damalige ÖFB-Team freundschaftlich mit einer anderen Nation. Welche das war, wissen wir nicht mehr. ¨Wer sich ans letzte Jahrtausend erinnert, war nicht dabei.¨, sagte schon einst der … Dings.

Wir wissen aber noch, dass unser Papa damals die Karten im Vorverkauf erstanden hatte, wofür er extra Tage vorher hinfahren musste. Das Internet dürfte es damals zwar schon gegeben haben, aber der PC war noch nicht erfunden. Es gab genau abgezählte Sitzplatzkarten und genau abgezählte Sitzplätze. Jetzt dürften sich aber der Sitzpatz-Genau-Abzähler und der Karten-Genau-Abzähler dann doch nicht so genau abgesprochen haben, sodass der Karten-Genau-Abzähler noch weitergezählt hatte, als der Sitzplatz-Genau-Abzähler schon längst fertig war. Kurz: Wir aus dem benachbarten Ausland Simmering Angereisten konnten keinen der genau abgezählten Sitzplätze mehr ergattern. ¨Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.¨, sagte schon einst der … Sachen.

Nun setzten wir uns eben auf die Aufgangsstiegen des Sektors. Vater, Mutter, Gebrüder. Flugs kam schon der Stadionordner, den im Krieg verlorenen Zeigefinger erhoben und regelte maß: ¨Ihr kennts da ned sitzen. Wo samma denn!¨ Papa Moped erwiderte ebenso höflich: ¨Sicher bleiben wir da sitzen. Wir haben schließlich Karten. Wo komm` ma denn da hin!¨ ¨Red` i leicht Böhmisch, schauts, dass weiterkommts, des derf i ned durchgeh` lassn!¨, setzte der Ordner den ordentlichen Schlusspunkt, drehte am Absatz um und ward das gesamte Spiel lang nicht mehr zu sehen, welches wir dann samt der Pausenblaskapelle von unserer Stiegen-Loge aus genossen.

Heute gibt es solche regelbestätigenden Ausnahmen überhaupt nirgends mehr. Da sorgt schon die private Security für ordentliche Regelauslegung. Ausnahme: In Dornbach.

Come on, Sportklub!

 

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Och komm, Angela

Virtuelles Streicheln.

Posted by Gebrüder Moped on Dienstag, 21. Juli 2015

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Erfolg für Innenministerin Mikl-Leitner

Öko-Park Traiskirchen ein voller Erfolg.Große Gratulation der Betreiberin: Innenministerin Mikl-Leitner

Posted by Gebrüder Moped on Donnerstag, 23. Juli 2015

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Mehr Ausländer als Deutsche

Unsere beiden Auslandskorrespondenten, die Gebrüder Moped, beschäftigen sich mit dem Thema „Flüchtlinge“

Posted by ZDF heute-show on Montag, 20. Juli 2015

 

 

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Die Gebrüder Moped retten die Ehre auf PULS 4

„Die Gebrüder Moped retten die Ehre“ ist eine tägliche Rubrik im Anschluss an die Abend News auf PULS 4 kurz nach 19 Uhr. Wir knüpfen uns aktuell umstrittene Themen, Personen und Institutionen vor und rücken sie auf satirische Weise in ein positives Licht. Gern geschehen.
Ab 13.07.2015. Auf PULS 4.

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Besitzen Sie ein Smartphone?

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Gelsen sind Pflanzen, oder?

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Saison Finale beim PROSA-Benefiz

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Romy Schneider und Dosen-Pasta Asciutta

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Doppelausgabe vom 08.07.2015 (Freundschaftsspiel gegen Valencia) und 12.07.2015 (Freundschaftsspiel gegen Paris Saint Germain)

Heute kommt die große Welt nach Dornbach. Bienvenido, bienvenue! Als Kinder im Kaiserebersdorfer Gemeindebau träumten wir davon, es einmal weiter als bis Albern zu schaffen.

Paris! Zentrum der mondänen Kultur-Avantgarde. In Frankreich umrankte sogar Politiker die Aura der großen Poesie. Alleine der Staatspräsident: Valéry Giscard d’Estaing! Nur der Name gereichte schon als Gesamt-Libretto für ein ganzes Album von Gilbert Bécaud. Giscard d’Estaing trat nicht vor Kameras – er erschien! Und niemand hätte es gewundert, wäre plötzlich Romy Schneider an seiner Seite gestanden, weil Claude Chabrol es so inszeniert sehen wollte. Unser Staatsoberhaupt hingegen: Bezirksvorsteher Otto Mraz. Ein Name wie der Fluch eines Wiener Taxlers und eine Ausstrahlung wie die eines Simmeringer Bezirksvorstehers.

Und wir träumten vom großen weiten Meer! Valencia! Costa del Azahar! Mit dem Finger auf der Landkarte des Unterstufenatlanten barsten wir vor Sehnsucht nach einer Anti-Bibionischen See. Tiefes, echtes Meer, das nach Pinien und Safran, nicht nach in Tiroler Nussöl marinierter Dosen-Pasta Asciutta roch.

Wir träumten. Von der Freiheit. Nichts besessen, um so eine Reise zu bezahlen und besessen von der Idee, stiegen wir in den Bus der Linie 72A. Niemand sonst im Bus, außer wir und der Fahrer. Wir schwärmten ihm vor. Er solle sein Leben ändern (wenn schon nicht seine Fahrweise). Auch er solle seinen Traum verwirklichen. Schon Niki Lauda hatte damals am Lebensentwurf gezweifelt, immer im Kreis zu fahren. Freiheit, Monsieur le Conducteur! Bleiben wir diesmal nicht am Zentralfriedhof stehen. Fahren wir weiter! Nach Paris! Stadt der Liebe! Über den Westen der Stadt in die Freiheit! Den Zwängen endlich entfliehen!

Und er tat es! Fuhr mit uns über das Krematorium hinaus in die Freiheit! Und endlich auf dem großen Boulevard baten wir ihn stehenzubleiben. Wir hatten unser Ziel erreicht.
Dornbach, Hernalser Hauptstraße, Ecke Kainzgasse.

Come on, Sportklub!

 

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Warum sogns‘ zu dir Flüchtling?

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