Im Gewand der Gebrüder Moped

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Die Gebrüder Moped

  • stehen auf der Bühne. Aktuelles Programm: Tellerrandtango
  • schreiben für TV (Willkommen Österreich), Print, Web und für vieles andere.
  • gibt es als Buch: Was macht der Kanzler eigentlich beruflich? (Milena Verlag)
  • sind Teil der TV-Show Bist du deppert! auf PULS 4
  • waren für 20 Folgen auf PULS 4: Gebrüder Moped – die kleine Wochenrevue
  • kuratieren im Villacher Kulturhofkeller die Kabarett-Koalition
  • veranstalten in der Wiener Kulisse den politischen Aschermittwoch
  • sind auf Facebook und Twitter, aber sonst recht ok.

“Erfolgreiche Twitteranten sind die beiden schon länger – und mit ihrem inzwischen fünften abendfüllenden Kabarettprogramm dürften sie nun auch zu den Chefanalytikern im heimischen Kleinkunstbiotop aufsteigen.”
Kurier, 2014

Mehr Pressestimmen gibt’s hier.

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Bumsti Ciao

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The Kids are alright

wsk1Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 23.09.16 gegen Traiskirchen

Heute kommt Traiskirchen. Willkommen! Letzte Woche waren The Who in Wien zu Gast. Die Aufstellung deutete eigentlich auf keine Überraschungen hin. Im Tor: Zak Starkey, dessen Vater schon ein Starr war. Als souveräner, tief stehender Libero: Pino Palladino, eine Transferverpflichtung von Eric Clapton. Der Weltklasse-Sechser im Spielaufbau: John Bundrick. Trickreicher Achter: Simon Townshend, der Josef Sara der Premier-League. Am linken Lungenflügel: Roger Daltrey, immer noch mit einer Frisur, wie sie heute nur noch in der 2. Wiener Verbandsklasse zu finden ist. Und schließlich die Solo-Spitze: Pete Townshend, gegen den sich alle Abwehrversuche als Kampf gegen Windmühlen entpuppen.

Gleich vorweg: Der Sieg dieses Stadthallenturniers dieser extrem gut eingespielten Truppe war mehr als gerecht. Alleine die ausgeklügelte Choreographie des Gast-Teams zog auch das heimische Publikum in seinen Bann. Das traumwandlerisch präzise Doppelpassspiel zwischen Townshend – Daltrey – Townshend in seiner synkopisierten Unberechenbarkeit erinnerte an die weiland hohe Kunst des Tikitaka. Diesen Ttriumph in einem absoluten Offensivspektakel schmälert auch die Tatsache nicht, dass der Sieg freilich aufgrund mehrerer aufgelegter Elfer so hoch ausfiel (etwa My Generation, 4.).

Besonders auffällig bei dieser äußerst fair gespielten Partie: Die Zuschauer. Natürlich sah man viele Fans in Trikots des Favoriten, jedoch gleichzeitig auch sehr viele in den Farben anderer Clubs: Slayer, The Jam, Deep Purple, Metallica, um nur einige zu nennen – und trotzdem kam es zu keinerlei Ausschreitungen. Man mache sich nur einmal den Spaß sich vorzustellen, wenn bei einer Begegnung im Allianz-Stadion sich jemand im Rapidsektor mit einem Austria-Dress blicken ließe.

Das ginge im Fußball wohl nur auf der Friedhofstribüne. Cause The Kids are alright!

Come on, Sportklub!

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Bitte rechts stehen! Ja oder Nein?

rolltreppe

Krampus oder Nikolo. Es pickt das Pech an dieser Bundespräsidentenwahl. Mindestens noch bis 4. Dezember. Dieses Mal wegen eines Klebers, der nicht haftet. Den zuständigen Minister trifft der Umschlag und er überlegt entsprechend eine Haftungsklage. (An ihm selbst kann’s ja nicht liegen.) … weiterlesen auf vienna.at
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Ein eigenartiger Ungustl

wsk1Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 16.09.16 gegen Amstetten

 

Heute kommt Amstetten. Willkommen!

Freilich sollten wir ihm keine Absicht unterstellen, aber er ist schon ein eigenartiger Ungustl mit seltsamen Anwandlungen.

Er hebt die Ferien auf ohne einen Ansatz von Entschädigung.
Er macht mehr Arbeit, aber die Tage kürzer.
Er will, dass wir uns anders anziehen. Immer mehr.
Er sticht dir schon einmal einen lebensmüden Drachen ins Aug.
Er ist leicht verschnupft.
Er vermehrt den Verkehr, aber die Baustellen lässt er uns noch.
Er erklärt die Saison für frisches Obst für beendet.
Er steht humorlos für den “Ernst des Lebens”.
Er fordert höhere Energiekosten. In jeder Hinsicht.
Er greift durchaus gern in den Gatsch.
Und entgegen aller Landläufigkeit: Er macht überhaupt nichts bunt, sondern tunkt alles bisherige Bunt in möchtegernfarbigen Rost.
Er macht einfach keinen Spaß.
Es ist schlicht ein Kreuz mit ihm. Obwohl: Nicht einmal das mit dem Kreuz will ihm heuer so richtig gelingen.

Es soll ja ernsthaft Menschen geben, die den Herbst mögen. Aber es gibt ja auch Menschen, die Reiswaffeln mögen.

Vielleicht sind diese Herbstmöger ja all jene Fans, die sich schlicht darüber freuen, dass der Herbst doch eine Königsdisziplin beherrscht: Den Fußball wieder ins Land zu bringen. Mit einem Haufen spannender Spiele und verschwenderisch vielen Punkten für den eigenen Verein.

Lassts es bitte endlich herbsteln.
Come on, Sportklub!

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So multikulti ist die FPÖ

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Der FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl wünscht sich in der ORF-Sendung “Im Zentrum”, dass man seine Partei künftig nicht mehr mit Begriffen wie “Nazi” und derlei in Verbindung bringt. Recht hat er. Man darf zwar seinen liebsten Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer ungestraft einen “Nazi” nennen, aber man muss es ja schließlich nicht. Wer spricht denn schon auch gerne über einen Wahlverlierer, der sich medial gerade noch über die chronische Nichteinsicht eines Wahlergebnisses über Wasser hält … weiterlesen auf vienna.at

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Selbstmordattentat ohne Selbstmord

wsk1Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiele vom 02.09.16 gegen FC St. Pauli und 06.09.16 gegen Austria Amateure

Diese Kolumne wurde in Griechenland geboren, der Wiege der europäischen Werte, wie man dieser Tage so viel gern so oft sagt. Hierher in den Süden Kretas, wo Godfather Zeus die leichtsinnige Europa verunkeuschte, hat uns der Chefredakteur der Alszeilen gesendet, um dem Sinn des Lebens aufzulauern. Beflissen, eifrig, pflichtbewusst und unermüdlich kommen wir diesem Auftrag auch mit allem gebührenden Fleiß nach: Wir schauen, essen, trinken, lachen, und am Ende des Tages soll der Mensch noch ins Bett finden – das Runde muss ins Eckige. Die Essenz des Fußballs scheint also auch die des Lebens zu sein. Mission erfüllt, fertig, Erster, danke Herr Chefredakteur!

Um zu dieser fundamentalen Erkenntnis zu kommen, mussten wir allerdings einige Hürden überwinden: Die Evakuierung unserer Abflughalle am Wiener Flughafen, weil ein Gepäckstück unbeaufsichtigt dastand. Klar, Selbstmordattentatgefahr. Und logisch, dass die Fluggäste mittels mit Maschinengewehren bewaffneten Exekutivbeamten in aller gebotener Unfreundlichkeit aus der Halle komplimentiert werden müssen. Zwar wäre ein Selbstmordattentäter kein solcher, würde er ein Attentat ohne gleichzeitigen Selbstmord ausführen, aber die Logik ist keine gute Freundin der Hysterie, sondern ihre Spielverderberin.

Auch nur allzu verständlich, dass man keine Flüssigkeiten mit ins Flugzeug nehmen darf. Flüssiger Sprengstoff und so. Außer man ist ein Kind. Aber dann nur bis zu 200ml. Außer das Kind ist über 2 Jahre alt. Dann nicht. In Wien. In Athen ist das so: Da wird man mit der Wasserflasche gefragt “Is this water?” Man antwortet polyglott eloquent “yes”. Man erntet als Reaktion: “Drink!” Man trinkt einen Schluck. Passt. Man darf’s mitnehmen. So einfach kann das Leben sein.

Wie auf unserem Sportclubplatz. Schauen, essen, trinken, lachen, und am Ende des Tages muss das Runde ins Eckige.

Come on, Sportklub!

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Burka-Verbot für Bananen

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Wien ist anders

wsk1Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 26.08.2016 gegen Mannsdorf

Heute kommt Mannsdorf. Willkommen zur Premiere in Wien! Wien ist anders. Diesen Slogan hat man uns lange Zeit so intensiv ins Gehirn gehämmert, bis wir ihn uns endlich gemerkt hatten. Jetzt gibt’s ihn nicht mehr, den Slogan. Aber er lebt. Als wir uns letzte Woche in den 13A Richtung Dornbach gesetzt haben, um uns unser Tragl gegen Neusiedl abzuholen, war alles normal. Sämtliche Mitreisende hatten ihr Wiener Wochenendvorfreudegesicht aufgesetzt: So ungrantig, wie das der Wiener halt kann.

Alles war ruhig, bis plötzlich ein lautes “Jetzt!” die Stille durchschnitt. Ein Fahrgast bedeutete damit einer Dame, dass sie jetzt aussteigen müsse, um an ihr Ziel zu kommen. Er habe sich beim selben Tipp eine Station vorher geirrt, aber Fehler dürfe man ja machen, oder? “Natürlich”, entgegnete die Dame vom Land. “Wenn Sie aber eine Station noch weiterfahren, sind Sie direkt bei der U-Bahn, falls Sie dort hinwollen.”, meinte dazu ein anderer Fahrgast. “Die Dame möchte aber zum 14A, da ist es eh hier näher.”, ergänzte ein Dritter. Darauf der Erste wieder zur Landfrau: “Sehen S’, wir Wiener sind gar nicht so bös, wie’s immer heißt!” “Außer, wenn man zu uns sagt, wir seien bös, da werden wir bös!”, grinste der Dritte. “Herzlichen Dank, das ist wirklich nett und gar nicht bös!”, so die Bundesländerin lächelnd. Ergänzte der Erste wieder: “Bös sind nur die, die den Hofer wählen, weil deswegen wählen sie ihn ja.” Der gesamte Bus verfiel plötzlich in ein Lächeln. Bis auf einen Mann – der schaute plötzlich bös.

Wien ist wirklich anders. Der Sportklub hoffentlich auch. Anders als die letzten Partien.

Come on, Sportklub!

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Armin Wolf und ein handelsübliches Loch

wsk1Unsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Heimspiel vom 19.08.2016 gegen SC Neusiedl

Heute kommt Neusiedl. Und heute ist der 19. August. Früher war heute immer Sommerloch. Das ist jetzt anders. Denn erstens reden wir heuer von “Perma-April” und nicht von Sommer. (Der soll sich einmal ein Vorbild an seinem Kollegen vom Vorjahr nehmen.) Zweitens ist dieses Jahr auch kein Loch. Handelsüblich war um diese Zeit ein Loch namens Ness mit ungeheuerlichem Zug in sämtliche Medien. Sonst wäre nämlich gar nichts los gewesen. Und ein Loch zeichnet sich durchs Nichtssein umringt von Sein aus.

Sein tut dieser Tage allerdings zu viel, als dass groß Lochzeit gefeiert werden könnte. Schließlich entscheiden sich die US-Amerikaner bald, ob sie künftig eine Frau oder eine Frisur regieren soll. Ist der Syrer-Führer derart in Feierlaune, dass er eine Fassbombe nach der anderen aufmacht. Wird der Innenminister des drittfriedlichsten Landes der Welt nicht müde, uns im Wochentakt aus der gutbürgerlichen Giftküche eine Notverordnung zu empfehlen. Macht ein Klubobmann und Rechenkönig uns tagtäglich weis, dass Budgetprobleme daran lägen, dass Familien in diesem Land das Nötigste zum Überleben erhalten (und nicht, dass 3% der Österreicher mehr besitzen als die restlichen 97%). Finden Demonstrationen für ein Land statt, wo Demonstrationen sicherheitshalber verboten sind. Dürfen das neidgrüne Marionettenkrokodil mit dem slawischen Angstnamen und seiner gesundheitsschädlichen chronischen Empörungserektion nicht vergessen werden – aber das würde unsere kleine Loch-Debatte sprengen.

Und immerhin ist das ja auch die Aufgabe von Profis. Einer davon, ein ganz hervorragender, feiert heute am 19. August seinen 50. Geburtstag. Armin Wolf. Seine Welt, die des Fernsehens, war 1966 noch schwarzweiß. Logisch, dass wir ihm heute einen schwarzweißen Erfolg von Herzen wünschen. Wenn sogar sein Chef gerade den Hattrick geschafft hat, dann darf zu seinem Runden auch das schwarzweiße Runde das bisherige Hernalser Sommerloch verhindern.

Come on Sportklub!

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Rezept zur Armutsbekämpfung

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