Du stinkst und jetzt schleich Dich, bitte

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 28.05.2014 | Heimspiel gegen Austria Wien (A)

Heute kommt die Austria. Quasi ein Dörby of hope. Und dann kommen die großen Ferien bis zur nächsten Meisterschaft. Große Ferien weisen von Kindheitsbeinen an einen riesigen Vorteil gegenüber vielen von uns Männern auf: Sie riechen gut. Große Ferien riechen nach Sommer. Zuerst nach Kirschen, dann nach Äpfeln, Kriacherln und gegen Schluss hin nach Zwetschken. Große Ferien duften nach Chlor mit Pommes und Sonnencreme im Freibad unseres Vertrauens. Riechen nach Meer, dem Haarspray der Mama und dem Cockpitspray vom Papa. Große Ferien riechen zum Beispiel auch nach Abba, Twinni und angestochenen Marillen – dazu Fahrradöl. Alle 2 oder 4 Jahre riechen große Ferien sogar nach Panini-Pickerln. (Uns Moped-Brüdern fehlen übrigens noch 127 und wir stehen grad mit Tauschmateriel auf der Friedhofstribüne – bittedanke!).

Große Ferien riechen nach frischem Heu, später nach Gras und Ribiselwein. Wirklich große Ferien riechen noch hundert Jahre später nach dem ersten Zungenkuss. Große Ferien können aber auch nach Ärger riechen. Nämlich dann, wenn es einen Nachzipf setzt. Oder noch schlimmer, das Sitzenbleiben schon fix gilt. Dann riechen die großen Ferien nach der versteckten toten Maus unserer Katze. Und wir Jausengegner mit Förderkurshintergrund wissen genau, wovon wir reden.

Daher, liebes Abstiegsgespenst: Wir haben diese Saison genug Zeit miteinander verbracht. Du bist ein Unsympathler, stinkst und jetzt schleich Dich, bitte. Wir wollen große Ferien mit Speichelgeschmack und nächste Saison 2 Dörbys of love, gefälligst!

Come on Sportklub!

 

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