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FPÖ sorgt für gute Verdauung

Foto: Multimedia-Blog Brundespraesident.in (CC BY-SA 2.0)
Foto: Multimedia-Blog Brundespraesident.in (CC BY-SA 2.0)

Unser geliebtes Heimatland Österreich hat viele bahnbrechende Erfindungen hervorgebracht, von denen der ausländische Restabschnitt des Planeten nun ordentlich profitiert. Komasaufen, Kirschkernspucken, Socken mit Sandalen und andere kulturelle Er­run­gen­schaften entstammen unserer Nation. Das macht uns mächtig stolz … weiterlesen auf vienna.at

 

126 Millionen Sportklub-Saisonen

Wiener SportklubUnsere Kolumne Jausengegner in den Alszeilen des Wiener Sportklub: Ausgabe vom 28.02.2014 | Heimspiel gegen SV Schwechat

Heute kommt Schwechat. Wenn man Schwechat anagrammiert, also g’scheit durchschüttelt, kommt „waschecht“ aus der Mischmaschine. Und waschecht ist dieser Tage einiges.

Jedenfalls der Skandal um die Hypo-Alpe-Adria Bank. Außer die Vorfreude auf die Regionalliga-Ost Frühjahrsmeisterschaft, erregt die Menschen wohl nichts mehr, als dieser einzigartige Banken-GAU. 19 Mrd. Euro soll uns das angeblich kosten. Gut, das klingt jetzt auf den ersten Blick wirklich ein bisserl viel, aber man muss sich das nur einmal bildlich vor Augen halten und schon relativiert sich das Ausmaß beträchtlich. Um 19 Mrd. Euro könnte man sich z.B. 1,9 Milliarden Sportklub-Matches auf der Friedhofstribüne ansehen. Das sind kaum mehr als 126 Millionen volle Saisonen. (Vorausgesetzt natürlich, der WSK steigt nie auf, sodass sich die Ticketpreise nicht erhöhen – dann wär’s ja noch weniger).

Andererseits könnte Österreich um die 19 Mrd. exakt 190.000 nigelnagelneue VW-Phaeton auf Vorrat kaufen, dann müssten nicht so viele Menschen dieses Landes seit 2008 um den einen weinen. Und übrigens gingen sich um diesen Pappenstiel gerade einmal nur die halben(!) Austragungskosten der Olympischen Spiele von Sotschi aus – da wär’s vielleicht doch gescheiter, das Geld ordentlich zu investieren: 38 Milliarden Menschen könnten damit problemlos Herrn Leos Toilette um 50 Cent benutzen. DAS wäre ein volkshygienisch richtiger Schritt!

Keinesfalls sollte das Geld aber in Bildung investiert werden, denn dann könnten sich die Menschen ja ausrechnen, wohin das führt.

Wir Mopeds müssen zugeben, von all dem fast nichts mitbekommen zu haben, denn wir haben die Pause bis zum Frühjahrsanpfiff im wunderschönen österreichischen Kurort Bad Bank verbracht. Und grundsätzlich sind wir ohnehin der Meinung, mit dem Spekulieren muss Schluss sein – Wir wollen wieder in reale Werte investieren! Daher gehen wir jetzt zur Vorbereitung auf die Jusits-Saison auf 5 Milliarden Schwechater Biere … und ein paar Zerquetschte.

Come on, Sportklub!